Mühlberger mag Köln

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Eine Sprintankunft wurde bei der 101. Austragung von "Rund um Köln" erwartet, dem ältesten Rad-Klassiker Deutschlands. Aber nicht Andre Greipel oder Sam Bennett, sondern Ausreißer wie Gregor Mühlberger haben dieses Mal das Rennen geprägt.

Elf Fahrer lieferten sich einen packenden Kampf und am Ende zeigte der Österreicher Gregor Mühlberger (Bora hansgrohe), dass er sich nach einem engagierten Giro d'Italia in absoluter Hochform befindet. Er gewann mit einer Sekunde Vorsprung auf den Dänen Mads Würtz Schmidt (Katusha-Alpecin) und dem Schweizer Fabian Lienhard, der sich immer mehr zum Aushängeschild des Conti-Teams aus Vorarlberg entwickelt. Auch sein Schweizer Landsmann Gian Friesecke (ebenfalls Team Vorarlberg) platzierte sich mit Rang acht noch unter den Top 10.

Gregor Mühlberger ist somit der zweite Österreicher nach Paco Wrolich 2002, der sich in die Siegerliste des Klassikers am Rhein einträgt. Besonders hervorzuheben ist auch der 19. Rang des ehemaligen Junioren-Weltmeisters Felix Gall aus Tirol (Development Team Sunweb) - trotz Doppelbelastung durch Matura beweist er ganz klar ansteigende Form.

"Ich bin total glücklich mit diesem Sieg heute. Ich habe es einige Male versucht mich abzusetzen und schließlich schaffte ich es auf den letzten Kilometern. Es ist echt toll und ich freue mich so sehr. Ich möchte mich auch bei meinen Teamkollegen für ihre großartige Unterstützung heute bedanken," erklärte Gregor Mühlberger nach seinem Triumph.

„Bei Rund um Köln, dem Rennen von Artur Tabat dabei zu sein war und ist jedes Jahr eine große Sache. Dass es heute mit dem Podium bei diesem Klassiker geklappt hat ist einfach nur gewaltig. Der Erfolg ist den Jungs von Herzen zu gönnen und wird hoffentlich noch weitere Motivation für die nächsten Rennen geben!“ sagte Thomas Kofler, Manager von Fabian Lienhard und Gian Friesecke, Team Vorarlberg.

Text: ÖRV Pressedienst, Foto: Bora hansgrohe

www.procyclingstats.com/race/Rund_um_Koln_2017

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